Tiergespräche

"Wenn du mit den Tieren sprichst, lernst du sie kennen." (Chief Dan George)

Tierkommunikation kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn

  • Sie einfach nur wissen möchten, wie es Ihrem Tier geht.
  • Sie ihm etwas mitteilen möchten.
  • Wenn ein Umzug oder eine Reise bevorsteht.
  • Bei Problemen
  • Wenn es um das Thema Sterben geht oder
  • Sie mit Ihrem verstorbenen Tier Kontakt aufnehmen möchten, weil Sie ihm vielleicht noch etwas sagen oder es etwas fragen möchten. 

Um ein Gespräch mit Ihrer Katze führen zu können, benötige ich ein Bild von ihr, auf dem ihre Augen gut zu sehen sind, und ihren Namen. Die körperliche Anwesenheit Ihrer Samtpfote ist für die Tierkommunikation nicht erforderlich. Vor Beginn des Gespräches sollten Sie mir den Grund für das Gespräch bzw. Ihre Fragen, die Sie an Ihre Katze haben, nennen oder mir mitteilen, was ich Ihrer Samtpfote übermitteln soll. Ihre Fragen begrenzen Sie bitte auf max. vier Stück. Evtl. erledigt sich eine Frage bereits während des Gespräches oder es kommt die eine oder andere neue Frage hinzu. 

 

Nachdem ich telepathisch eine Herz-zu-Herz-Verbindung zu Ihrer Katze aufgebaut habe, empfange ich Bilder, Gefühle oder Gedanken von ihr, die ich genauso, wie ich sie von Ihrer Katze übermittelt bekommen habe, an ihre Menschen weitergebe. Das gesamte Gespräch dokumentiere ich, wovon Sie eine Ausfertigung erhalten. So können Sie in aller Ruhe nachlesen, was mir Ihre Katze übermittelt hat. Sollten Sie Fragen hierzu haben, so stehe ich Ihnen hierfür sehr gerne in einem Gespräch zur Verfügung. 

 

Beachten Sie bitte, dass Tierkommunikation nicht der Erziehung eines Tieres dient, sondern bei der Ursachen- und Lösungsfindung eines Problems helfen kann. Jedes Tier hat - genau wie wir Menschen - eine Seele, Gefühle, Gedanken, eine eigene Meinung und Wünsche, die es zu respektieren gilt. Bei der Auflösung von für den Menschen unerwünschtem Fehlverhalten ist somit auch immer der Mensch selbst gefragt und gefordert. Tierkommunikation trägt zum besseren Verständnis seines eigenen Tieres bei. Ich verstehe mich als Botschafterin für die Tiere, als Vermittlerin.  Das Wohl des Tieres und seines Menschen stehen hierbei für mich an höchster Stelle.

 

Ich kommuniziere nur mit Katzen, deren Menschen mich damit ausdrücklich beauftragt haben. Gespräche z.B. mit dem Nachbarskater, der Katze von Bekannten oder überhaupt einem fremden Tier führe ich nicht.

 

Alles, was ich während des Gespräches von Ihrer Katze bzw. an Feedback von seinen Menschen erfahren habe, unterliegt ganz klar meiner Schweigepflicht.

 

Die Wahrnehmung, die Sichtweise und auch die Wünsche Ihrer Katze können andere als die eigenen sein. Sollten Sie dafür nicht offen oder bereit sein, etwas zu überdenken, vielleicht zu ändern oder einfach nur anzunehmen, so überlegen Sie bitte ganz genau und fragen Sie sich, ob Sie wirklich einen Tierkommunikator beauftragen möchten.

 

Falls Sie Interesse an einem Gespräch mit Ihrer Katze haben sollten, dann fragen Sie bitte per WhatsApp, E-Mail oder Facebook Messenger an. Meine Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der Fußzeile dieser Website.

Preis

Der Preis für ein Gespräch mit Ihrer Katze incl. Protokoll beläuft sich auf € 78,00.

 

Die Wartezeit beträgt ca. fünf Tage.

Sterbebegleitung als Teil der Tierkommunikation

An dieser Stelle möchte ich an alle Tierhalter appellieren, nicht gleich ihr Tier zu euthanasieren. Allzu oft wird einem gerne - auch vom Tierarzt - gesagt, es sei nun an der Zeit, sein Tier zu erlösen. Das sei man ihm schuldig. Bitte, entscheiden Sie diese Frage nicht sofort, sondern nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um ganz sicher sein zu können, das Richtige für Ihr Tier zu tun. Euthanasie ist immer eine Option, kein Muss! 

 

Im Februar 2010 ließ ich meine Katze Lissy im Alter von 11 Jahren wegen eines weit fortgeschrittenen Lungentumors einschläfern. Damals hatte ich noch nichts von Tierkommunikation gehört und fällte die Entscheidung spontan in der Tierarztpraxis ohne richtig nachzudenken, geschockt, unmittelbar nachdem der Tumor durch eine Computertomographie diagnostiziert worden war. Lissy war noch sediert von der Untersuchung und ich ließ sie in diesem Zustand einschläfern.

 

Noch Jahre später machte ich mir deshalb große Vorwürfe und hätte mir gewünscht, Lissy damals noch einmal mit nach Hause genommen zu haben, um mich in aller Ruhe von ihr verabschieden zu können. Auch ihr nahm ich mit meiner Entscheidung die Möglichkeit, einen Sterbeprozess, der eine gewisse Zeit dauert, zu durchlaufen und der u.a. auch deshalb so wichtig ist, damit sich die Seele vom Körper frei machen und dann zum Zeitpunkt des Todes ganz leicht aus dem Körper austreten kann.

 

Es wäre schön gewesen, wenn mir damals jemand zur Seite gestanden hätte, der meine Katze Lissy und mich begleitet hätte. Der mich darin unterstützt und ermutigt hätte, mich für Euthanasie erst dann zu entscheiden, wenn ich innerlich ein Ja verspürt hätte. Dann hätte ich mir nicht jahrelang immer wieder dieselben Fragen gestellt:

  • War es richtig, Lissy zu diesem Zeitpunkt einschläfern zu lassen?
  • Warum habe ich Lissy nicht noch einmal mit heimgenommen und mir alles in Ruhe überlegt?
  • Warum habe ich Lissy nicht die Zeit gegeben, ihren Sterbeprozess zu durchleben?
  • Was war Lissys Wille? War sie zu dem von mir gewähltem Zeitpunkt innerlich überhaupt schon bereit, zu gehen?

Sobald die Frage nach Euthanasie mit einem Ja beantwortet worden ist, ist die einmal getroffene Entscheidung nicht mehr rückgängig zu machen, so sehr man sich das auch wünscht.

 

All denjenigen, die genauso denken und empfinden wie ich, möchte ich auf diesem schweren Weg ein Begleiter sein und sie dabei unterstützen, den richtigen Zeitpunkt für sie und ihr Tier zu finden. Um sich nicht jahrelang mit der Frage quälen zu müssen: Habe ich das Richtige getan?  

 

Worte meiner Katze Lissy vom 17.01.2015, die ich am 12.03.2010 habe einschläfern lassen:

 

"Ich habe schon auf dich gewartet. Ich weiß, dass du ganz arg traurig bist wegen mir und weil ich von dir gegangen bin. Und dass du dir solche Vorwürfe machst. Brauchst du nicht. Ich habe dir verziehen. Verzeihe auch du dir. Ich wäre schon noch gerne geblieben. Mache es das nächste Mal einfach besser. Es ist vorbei. Du kannst es nicht mehr ändern."

  

Als Ronja Ende Januar 2016 schwer krank wurde, haben wir sie nicht einschläfern lassen, sondern sie begleitet, gepflegt und betreut, bis sie wieder genesen war. Die damals todkranke Ronja hat dann noch zwei schöne Jahre bei uns verbracht, bis sie schließlich am 17.12.2017 im Alter von 20 Jahren an einem multiplen Organversagen gestorben ist.